SARAH BONNERT

Sarah Bonnert (*04.01.1984) studierte von 2004 bis 2005 Theater- und Medienwissenschaft an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen und wechselte, nach Abschluss des Grundstudiums, 2005 an das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Von September 2008 bis Juli 2009 studierte sie am Dartington College of Arts in England.

2005 wurde ihre erste Installation Reykjavik 20.03.06 19:25 gezeigt, die sie in Zusammenarbeit mit Katharina Runte im Rahmen des szenischen Projekts Lichtinszenierungen unter der Leitung von Heiner Goebbels erarbeitet hatte. Dieser Arbeit folgte die Installation Ich bin eh` ich war, die sowohl auf dem Festival Theatermaschine der Angewandten Theaterwissenschaft im Juni 2007, wie auf der 100 Jahrfeier des Stadttheaters Gießen, gezeigt wurde.

Von September 2007 bis August 2008 arbeitete sie als Produktionsassistentin bei dem Künstlerkollektiv She She Pop im Rahmen des Projekts Familienalbum. Im Juni 2008 hatte die installative Performance Nacht mit weißen Hemden Premiere, die in Zusammenarbeit mit Fabian Offert entstand und auf das Festival frisch eingetroffen von zeitraumexit eingeladen wurde. In England nahm Sarah Bonnert an mehreren Ausstellungen teil, unter anderem mit dem Film Falling Away, der in Zusammenarbeit mit Alex Goodman entstand und welcher zu der Ausstellung The VacatedWorks von Teresa Grimaldi bei QuayArts auf der Isle of Wight eingeladen wurde. Die Fotoarbeit LieLow wurde sowohl bei einer Ausstellung beim Eden Projekt in Cornwall, wie beim Theaterfestival Contexture am Dartington College of Arts gezeigt.

Im September 2009 erarbeitete Sarah Bonnert mit der Künstlerin Susanne Zaun die Tanzperformance Who the fuck is Macarena?, die am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde.

Im April 2010 zeigte sie in Zusammenarbeit mit dem israelischen Choreographen und Tänzer Uri Turkenich die Tanzperformance No. We are not in control. im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main. Seit Januar 2010 arbeitet Sarah Bonnert an dem Langzeitprojekt Alte Stadt aus neuen Häusern, das sich mit dem Abriss des Technischen Rathauses und der Umstrukturierung des Römerbergs in Frankfurt auseinandersetzt und in verschiedenen Arbeitsschritten gezeigt wird.

Von Juni bis Dezember war unter dem Titel Augenblicklich, der erste Teil von Alte Stadt aus neuen Häusern, im Historischen Museum in Frankfurt am Main zu sehen. Im Januar 2011 zeigte Sarah Bonnert ihre performative Installation Das Verschwinden zeichnen in der Evangelischen Stadtakademie Römer 9.

charlie

Kontakt: sarah.bonnert@gmail.com